Studienfahrt der Latein-Kurse nach Rom / Italien: 20.-23. Mai 2009

Am Mittwoch, dem 20.Mai, ging es für
die meisten Teilnehmer der Lateinkurse (nicht zu ver-gessen die geneigte Lehrerschaft:
Fr. Bischoff, Fr. Schreck und Fr. Schäfer) planmäßig ab-fliegend
von Schönefeld gen Rom. Ja, andere buchten im Morgenschönengrauen
um - und nutzten den Nachmittagsflug. Da zufällig ich diese Chance wahr
nahm, kann ich erst von der abendlichen Ankunft berichten.
Am Flughafen in Ciampino wurde bei mir die innere Uhr plötzlich umgestellt:
Palmen, Bäu-me, an denen Apfelsinen zum Pflücken einluden (hatte leider
meine Strickleiter vergessen), lässige Busfahrer mit laut aufgedrehtem
Radio und einer dennoch temperamentvollen Gestik. Italien eben. Um es für
alle Urlaubsliebenden und Einkaufsfreudigen gleich vorweg zu neh-men: es gab
ein ganz straffes Kulturprogramm, im Durchschnitt wurden elf Stunden fleißig
gewandert. Wie der Englischsprachler sagen würde: It was no Picknick.
Es gab jeden Tag Vorträge der Teilnehmenden zu Sehenswürdigkeiten,
um nur einige zu nen-nen: Kolosseum, Triumphbögen, Forum Romanum, Pantheon,
Circus Maximus sowie eine Tagesfahrt in die antike Stadt Ostia. Wer die Badehose
dabei hatte, durfte das Mittelmeer be-grüßen, wer nicht, musste weiter:
pilgern gehen. Es gab allerdings auch fast überall die Mög-lichkeit
sich an Quellen zu erfrischen und zu laben. Wer es noch nicht wusste: die Brunnen,
die zahlreich in Rom verstreut sind, sind Trinkwasserbrunnen. Egal, zu welcher
sozialen Schicht sich jemand zählt oder gezählt wird - sie werden
von allen Menschen gleichermaßen gern genutzt.
Ich möchte sagen, es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Studienfahrt
war. Klingt alles ernst bisher, jedoch gab es ja auch die lauen Abende (und
für die, die des nächtens noch über Zäune klettern konnten:
Abenteuer. Die Namen bleiben unveröffentlicht, wer sich hier-mit angesprochen
fühlt, kann und wird lachen). Das italienische Essen und der dazugehörige
Wein soll nicht unerwähnt bleiben; es war Klasse. Über Eissorten lässt
sich diskutieren über den Rest nicht.
Abschließend möchte ich mich bei Frau Schreck bedanken und ich nehme
mal an nicht nur ich, denn diese Geduld und Ruhe (vorwiegend in Deutschland
/Abendgymnasium Prenzlauer Berg / E1) mag ihr von den Göttern geschickt
worden sein, die vermutlich im Laufe der Jahre ihr Wohlwollen für ihren
Lateinunterricht belohnen möchten - jedoch wer weiß das schon? Sokrates
hat gesagt, dass er weiß, dass er nix weiß. (Na prima!)
Brecht hat noch einmal darüber nachgedacht und konnte nur sagen: "Ja,
denn um etwas zu wissen, müssen wir studiert haben." In diesem Sinne
ein Appell an alle Kommilitonen: Reist nächstes Jahr nach Rom, bildet Euch
und habt vor allem Spaß dabei. Beachtet die An- und Abflugzeiten (es soll
ja vorkommen, dass der ein oder andere noch schnell ein Nickerchen absolviert
und das Gepäck schon nach Deutschland unterwegs ist). Nein, dieses Mal
war ich es nicht, falls jemand auf die Idee kommen sollte.
Valete!
Tabea
